Cordoba

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    Cordoba

    Ein Urlaub in Cordoba hat viele Besonderheiten zu bieten. Hier sind die Folgen der Christianisierung deutlich sichtbar, aber es beeindruckt auch durch den Flamenco, den besonderen Baustil und Spaniens Nationalgerichte.

    Das Zusammentreffen der drei Weltreligionen

    • Die Mezquita ist eine der größten ehemaligen Moscheen weltweit. Das Gebäude wurde in der maurischen Epoche Spaniens, ab 785, als Moschee gebaut und seitdem ständig erweitert. Die Kirche, die hier zuvor stand, wurde abgerissen. Charakteristisch sind die vielen unterschiedlichen Marmorsäulen mit ihren Rot-Weißen Rundbögen.
    • König Fernando III. eroberte 1236 Cordoba von den Mauren zurück und weihte im gleichen Jahr die Moschee zu einer christlichen Kirche. 150 Jahre später begannen die Umbauten in der ehemaligen Moschee, gegen das Einverständnis des Stadtrates, jedoch mit der Zustimmung von Karl V. Inmitten der Moschee wurde eine Kathedrale im Renaissance-Stil gebaut. Dieser vollkommene Stilmix ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
    • Der Palast Alcázar de los Reyes Christianos wurde bei der Christianisierung Cordobas 1328 anstelle eines maurischen Schlosses gebaut. Das Gebäude wurde fast 400 Jahre als Inquisitionsgebäude und danach, bis 1956, 100 Jahre als Gefängnis genutzt. Besonders schön sind die drei erhaltenen Burgtürme, das arabische Bad und der schön angelegte Garten.
    • Die Synagoge zu Cordoba ist ein im Jahre 1315 gebautes Gebäude mit schönen orientalischen Ornamenten. Das Gebäude ist eines der wenigen Synagogen Spaniens, die noch erhalten sind.

    Andalusien erleben

    • Der Palacio de Vienna ist ein altes Herrenhaus, das vor allem durch seine 12 ganz unterschiedlichen Innenhöfe heraussticht. Aber auch das Gebäude mit seiner schönen Bibliothek ist ein Besuch wert.
    • Ã?ber die alte römische Brücke Puente Romano kommt man zu dem altem Stadtturm Cordobas, dem Torre de la Calahorra, einer der ältesten Verteidigungsanlagen der Stadt. Im Inneren findet man eine Ausstellung über das friedliche Zusammenleben der Juden, Christen und Muslime zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert.
    • Um das andalusische Flair zu spüren, bietet sich die Altstadt Cordobas an. Sehr zu empfehlen ist das jüdische Viertel Juderia, wie zum Beispiel die Gasse Calleja de las Flores. Hier sieht man die typischen weiß getünchten Häuser Andalusiens, die mit schmiedeeisernen Balkonen und bunten Blumen sowie vieler kleiner Geschäfte und Cafés begeistern. In dem ganzen Viertel stehen wunderschön verzierte Gebäude und in den zahlreichen Innenhöfen trifft man nicht selten ein paar Handarbeitsstände.
    • Typisch andalusisch ist außerdem der Flamenco, ein spanischer Tanz, bei dem man gut das Flair Andalusiens erleben kann. In der Altstadt gibt es viele Lokale, in welchen man den für das Land typischen Tanz und Gesang erleben kann.
    • Auch die spanische Küche ist in Cordoba gut zu genießen, wie zum Beispiel Fisch & Meeresfrüchte. Wer nur etwas Kleines zu sich nehmen möchte , sollte unbedingt die vielen unterschiedlichen Olivensorten, die spanische Tomatensuppe Gazpacho oder den köstlichen Wein testen.