Kenia Urlaub

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Safaris, Strände & hilfreiche Tipps für eure Kenia Reise

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Kenia ist ein wunderbares Reiseland, vielfältig und spannend – perfekt für alle, die sich nicht zwischen einem entspannten Strandurlaub und einer abenteuerlichen Safari entscheiden können. Hier kann der Traum wahr werden, die Big Five leibhaftig in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Die Menschen in Kenia sind mehr als herzlich und freuen sich über Touristen, denen sie ihr vielfältiges Land zeigen können. Unsere Kollegin Carina ist gerade aus Kenia zurückgekommen und hat uns ein paar hilfreiche Tipps für eine gelungene Reise mitgebracht. 

Das müsst ihr über Land & Leute wissen

  • Einreise: Für die Einreise nach Kenia benötigt ihr ein Visum, welches ihr entweder direkt bei der Einreise am Flughafen (Stand Dezember 2019 EUR 42,-) oder vorab online beantragen könnt.
  • Beste Reisezeit: Die beste Zeit für einen Strandurlaub in Kenia sind die Monate Dezember, Januar und Februar – dann ist es hier nämlich am wärmsten. Grundsätzlich könnt ihr aber das ganze Jahr über nach Kenia fahren, denn an der Küsten-Region ist es, im Gegensatz zur Safari-Region, wo es auch schon mal ziemlich kühl werden kann, immer angenehm warm. Die Zeit zwischen Juni und Oktober ist besonders für diejenigen von euch interessant, die eine Safari planen, denn dann findet die große Tierwanderung in der Masai Mara statt.
  • Malaria: Um nicht an Malaria zu erkranken, ist ein guter Schutz gegen die Stiche der Mücken in Kenia besonders wichtig: Ein Moskitonetz, schützende Kleidung und ein gutes Schutzmittel gehören in jedes Reisegepäck. Am besten ihr lasst euch vor eurer Reise von einem Arzt oder Tropenmediziner beraten und euch gegebenenfalls Malariaprophylaxe verschreiben.
  • Mietwagen: Wer das Land mit einem Mietwagen erkunden möchte, muss etwas Vorsicht walten lassen: Die Straßenverhältnisse sind oftmals unzureichend und es herrscht Linksverkehr. Außerdem solltet ihr es wegen der Möglichkeit von Überfällen vermeiden, bei Nacht zu fahren.
  • Sicherheit: In Kenia hat es aufgrund von politischen Auseinandersetzungen in den letzten Jahren einige Unruhen gegeben, die Lage hat sich mittlerweile aber weitestgehend beruhigt. Dennoch wird geraten, politische Veranstaltungen zu meiden. Außerdem wird von Reisen in die gefährdete Grenzregion bei Somalia abgeraten. Bei nächtlichen Spaziergängen solltet ihr vorsichtig sein und die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten auch vorrangig tagsüber besucht werden.
  • Affen in Hotels: In den Hotelanlagen gibt es sehr viele, total süße kleine Affen. Allerdings solltet ihr wirklich drauf achten, keine Wertsachen am Balkon liegen zu lassen und auch immer die Türen zum Zimmer geschlossen zu halten. Die kleinen Affen sind nämlich ganz große Diebe.
  • Strände: Der schönste Strand in ganz Kenia ist definitiv der Diani Beach, ein echter Bilderbuchstrand. In Kenia sind die meisten Strände öffentlich zugänglich. Ihr werdet vermutlich des Öfteren von fliegenden Händlern angesprochen werden, ein nettes „Jambo, nein danke ich möchte nichts kaufen“ reicht aber meistens aus. An manchen Stränden liegt sehr viel Seegras, wobei die meisten Hotels sehr bemüht sind, dass es nicht zu viel wird. Seegras ist allerdings ein natürlicher Schutz des Meeres weshalb nicht alles entfernt werden sollte.
  • Gezeiten: Flut und Ebbe wechseln sich in Kenia ca. alle 6 Stunden ab, hier kann das Wasser dann durchaus sehr weit zurückgehen. 

Kenias Nationalparks

Afrika verbinden viele mit atemberaubenden Landschaften, wilden Tieren und spannenden Safaris – und genau das gibt es natürlich auch in Kenia. Hier erwarten euch zahlreiche Nationalpark, sodass ihr auf einer Safari Afrika pur erleben könnt. Ich habe mir neben dem Masai Mara Naturschutzgebiet auch die Tsavo Nationalparks angesehen. Die wilden Tiere in freier Wildbahn zu sehen, war für mich ein unglaublich schönes Erlebnis, das sich mit nichts vergleichen lässt. Um die Sicherheit während einer Safari zu gewährleisten, bewegt man sich nur mit Fahrzeugen voran. Die Jeeps haben ein aufklappbares Dach und höhere Fenster, damit ihr die Tierwelt und die atemberaubende Natur bestaunen könnt. Was ihr hier alles sehen werdet, kann man nicht in Worte fassen, das müsst ihr selbst erlebt haben.

Die Nationalparks sind die Heimat vieler Tiere, hier könnt ihr Elefanten, Löwen, Giraffen und Krokodile in freier Wildbahn beobachten.

Das Masai Mara Naturschutzgebiet

Das berühmte Masai Mara Naturschutzgebiet im Südwesten Kenias ist ein Ausläufer der Serengeti Savanne. Die Masai Mara ist die Heimat vieler Tiere, so könnt ihr hier unter anderem Flusspferde, Elefanten, Löwen, Gnus, Giraffen und Krokodile in freier Wildbahn beobachten. Wer den Wunsch hegt, die berühmten Big Five mit eigenen Augen zu sehen, wird im Masai Mara nicht enttäuscht. 

Der Tsavo-Ost und Tsavo-West Nationalpark

Die Tsavo Nationalparks sind in zwei Parks aufgeteilt. Der Tsavo-Ost ist der größte Nationalpark Kenias und bei den Besuchern auch einer der Beliebtesten. Beide Parks weisen eine große Elefanten- und Löwenpopulation auf. Wenn ihr einen Urlaub an Kenias Küstenregion plant und eine Safari machen wollt, so sind die schnell erreichbaren Tsavo Parks dafür optimal.

Wenn ihr allerdings nicht in die Tsavo Nationalparks oder in die Masai Mara fahren bzw. fliegen wollt, weil euch das zu weit ist, dann gibt es den Shimba Hills Nationalpark (ca. 30 km südlich von Diani). Hier zeigt sich euch zwar nicht die überwältigende Tierwelt, wie in den großen Parks, aber ihr bekommt einen kleinen Vorgeschmack.

Restplatzbörse Tipp: Ich empfehle euch die Safari im Vorhinein im Reisebüro zu buchen, auf diese Weise bezahlt ihr nicht für die „nichtgenutzten“ Nächte im Hotel. Falls ihr euch aber spontan vor Ort für eine Safari entschließen solltet, könnt ihr diese auch problemlos über die Reiseleitung vor Ort dazu buchen. Die Kosten sind unterschiedlich, für 3 Tage Safari in den Tsavo Nationalparks inkl. Lodge (Halbpension) solltet ihr mit € 650, pro Person rechnen.

Diani Beach – Kenias schönster Strand

Da Kenia am Indischen Ozean liegt, ist das Land mit atemberaubend schönen Stränden gesegnet. Der wohl bekannteste Strand Kenias ist gleichzeitig auch einer der schönsten: Der Diani Beach an der Südküste des Landes hat einen 20 Kilometer langen weißen Sandstrand und türkisblaues Wasser zu bieten. Wer einen Strand abseits des Tourismus sucht, wird beispielsweise 10 Kilometer südlich des Diani Beachs fündig. Kleine Strandabschnitte wie der Galu Beach bieten ebenfalls feinsten weißen Sand und die pure Erholung. Wenn ihr ausgiebige Strandspaziergänge mögt, könnt ihr den Diani Beach entlanglaufen, bis ihr zu den kleinen Abschnitten mit vielen schönen Restaurants kommt, die perfekt für ein romantisches Dinner am Abend sind.

Die Fülle an Hotels an der Küste bietet für jeden Urlauber das Richtige. Besonders empfehlen möchte ich euch zum Beispiel das Maji Beach Boutique Hotel oder das Waterlovers Beach Resort. Diese beiden Hotels stehen nur stellvertretend für unzählige traumhafte Hotelanlagen und Strandbungalows, die euch an Kenias Küste erwarten. Die besten fünf Strandhotels habe ich euch hier zusammengestellt.

Der Diani Beach an der Südküste Kenias hat einen 20 Kilometer langen weißen Sandstrand und türkisblaues Wasser zu bieten.

Kenia mit seiner einzigartigen Naturvielfalt lädt jeden Tag zu einer neuen Endeckungstour ein – ob Safari in der Maasai Mara, traumhafte Strände oder spektakuläre Vulkanlandschaft.

Der Staat in Ostafrika ist durch seine vielfältigen Landschaften und kulturelle Mischung gekennzeichnet. Weite Savannen, Strände, tropische Wälder und kühle Rückzugsmöglichkeiten im Hochland bieten endlose Möglichkeiten für Aktivitäten und Entspannung.

Nairobi und Mombasa: Kenias Metropolen

  • Die Hauptstadt Nairobi ist als Sitz der Regierung, internationaler Firmen und Banken das lebhaft pulsierende wirtschaftliche Herz Kenias.
  • Hier kann man traditionelle afrikanische Souvenirs auf dem Massai Markt und im Sarit Centre, dem größten Einkaufszentrum in ganz Kenia, kaufen.
  • Gleichzeitig ist Nairobi eine grüne Metropole und der perfekte Ausgangsort für Reisen in das Hochland Kenias.
  • An der Südküste von Kenia liegt Mombasa, die zweitgrößte Stadt des Landes. Die Altstadt von Mombasa ist ein multikultureller Ort, der in der Vergangenheit durch Seefahrer aus Indien, Europa, Arabien und sogar China geprägt wurde. Bei einem Spaziergang durch die kleinen Gassen der Altstadt lässt sich die geschichtsträchtige Atmosphäre heute noch spüren.
  • Besuchen kann man unter anderem die von Portugiesen, Arabern und Briten gebaute Festung Fort Jesus, Märkte und einen Torbogen aus Stoßzähnen.

Die Ostküste: Strände & historische Städte

  • Einer der meistbesuchten Strände Kenias ist der Diani Beach (Ukunda). Dieser weiße Strand an der Südküste lädt mit spektakulären Riffen zu Wasseraktivitäten und zum Entspannen ein.
  • Eines der kulturellen Highlights ist, an der Südostküste gelegen, Lamu Island (Lamu-Archipel) mit einer historischen Altstadt. Die Einflüsse der portugiesischen Entdecker und arabischen Händler, die noch heute sichtbar sind, machen diese Altstadt zu einem magischen Ort.

Kenias Nationalparks und Naturreservate

Zu den Highlights jeder Keniareise gehört eine Safari durch einen der vielen Nationalparks des Landes. Im Südwesten befinden sich gleich drei der größten Reservate.

  • Der bekannteste Nationalpark ist der Masai Mara National Park. Mit etwas Glück sieht man hier die sogenannten Big Five, also Tiere wie Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen oder Leoparden. Ein einzigartiges Naturschauspiel stellt dort die jährliche Tierwanderung dar: Millionen von Zebras und Gnus ziehen auf der Suche nach Weidegründen aus dem Süden in die noch grünen Savannen der Massai Mara.
  • Eine grüne Landschaft kann man im Kakamega Regenwald erleben, dem einzig echten Regenwald Kenias. Er ist ein Überbleibsel des Regenwaldgürtels, der einst ganz Äquatorialafrika durchzog. Hier haben sich Tier- und Pflanzenarten bewahrt, welche es sonst nirgendwo in Kenia zu finden gibt. 
  • Weitere bekannte Nationalparks sind unter anderem Tsavo East National Park und Tsavo West National Park.

Kenias Landschaften beim Wandern & Bergsteigen erkunden

  • Ein Highlight im Westen des Landes ist der Victoriasee. Der zweitgrößte Süßwassersee der Welt ist allein wegen seinen Ausmaßen beeindruckend. Neben der Landschaft bieten sich die Inseln im See und nahe gelegene Küstenstädte wie Kisumu als Ausflugsziele an.
  • Die einzigartige Vulkanlandschaft rund um Mount Longonot bietet einige der beeindruckendsten Ausblicke. Bestiegen werden kann der Krater auch von Besuchern mit geringer Bergsteigererfahrung.