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    Totes Meer

    • Sprache: Arabisch
    • Flugzeit: ca. 3h
    • Umfang: 135 km
    • Ortszeit: MEZ und MESZ +1h
    • Währung: Jordan-Dinar

    Das Tote Meer ist der tiefstgelegene See und die tiefste Landstelle der Erde. Für Urlauber ist der See, in dem man aufgrund seines enormen Salzgehaltes Zeitung lesend baden kann, ein riesiger Spaß!

    Reisetipps

    Das Tote Meer - das berühmteste Gewässer der Welt. Dieser tief gelegene See lockt an seinen Uferregionen mit heilenden Bädern und uralten Stätten.

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    Totes Meer

    Malerisch umgeben von den moabitischen Bergen im Osten und den Höhen von Judäa im Westen, im Grenzgebiet zwischen Israel und Jordanien, liegt das Tote Meer. Es wird durch den im nördlichen Hermongebirge entspringenden Jordan gespeist.

    Das Tote Meer verdankt seinen ungewöhnlichen Namen wohl dem spätantiken Kirchengelehrten Hieronymus. Dieser bezeichnete den Salzsee aufgrund seines fehlenden Lebens und seiner damaligen Größe als "Al-Bahr-al-Mayyit“, totes Meer. Das je nach Wasserstand 75 bis 85 km lange und 16 km breite Gewässer ruht tief im Jordanbruch, genauer in der nördlichen Verlängerung des Großen Afrikanischen Grabens. Zudem besitzt der See ein Nord- und Südbecken. Die Becken sind durch die Halbinsel El Lisan voneinander getrennt, jedoch durch einen 13 km langen Kanal miteinander verbunden. Im nördlichen Teil liegt der See über 400 m unter dem Meeresspiegel. Damit ist das Tote Meer der am tiefsten gelegene See der Erde.

    Heilende Bäder und uralte Kulturen

    Mit einem durchschnittlichen Salzgehalt von 28 Prozent – als Vergleich das Mittelmeer mit 3,8 Prozent – zählt das Tote Meer zu den salzhaltigsten Gewässern der Welt. Der Salzgehalt steigt zudem stetig an, da der See über keinen Abfluss verfügt und Wasser in dem trockenen Klima der Wüste Negev rasch verdunstet. Weiterhin wird dem Jordan zur Bewässerung riesiger Obstplantagen Wasser entnommen. Die Tiefe des Sees verringert sich daher zusehends. Während die Wassertiefe im Norden noch rund 300 m beträgt, sind es im Süden lediglich noch rund fünf bis zehn Meter.

    Gäste aus aller Welt bereisen das Tote Meer. Der hohe Salzgehalt mit seinen wertvollen Mineralien besitzt schließlich eine lindernde Wirkung bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte. Zudem umgeben reizvolle Orte den See, so die Oase En Gedi mit ihrem Schwefelquellen, der Ferienort En Bokek, mit seinen modernen Hotels und Restaurants sowie die antike Ruinenstadt Qumran. Berühmte Schriftrollen wurden in Felsenhöhlen in Qumran entdeckt – es handelt sich um biblische Texte aus den Jahren 250 v. Chr. bis 40 n. Chr. Ein Großteil der wertvollen Pergamente ist heute im Jerusalemer Israel Museum untergebracht.

    Masada - ein UNESCO-Weltkulturerbe

    Das kulturelle Highlight am Toten Meer ist unbestritten die 400 m über dem See gelegene, einstige jüdische Festung Masada. Sie liegt auf einem Plateauberg am Südwestende des Toten Meeres. König Herodes ließ hier zwischen 40 und 35 v. Chr. innerhalb einer mächtigen Mauer mit rund 40 Türmen zahlreiche Gebäude, darunter Badehäuser und Paläste, erbauen. 73 n. Chr. eroberten die Römer nach mehrmonatiger Belagerungszeit die Festung, in der sich jüdische Rebellen verschanzt hielten. Sie fanden jedoch nur zwei Frauen und fünf Kinder vor – 960 Männer, Frauen und Kinder hatten sich durch Selbsttötung der römischen Gefangenschaft entzogen. Masada ist heute das Symbol jüdischen Freiheitswillens. Seit 1971 führt eine 900 m lange Seilbahn auf das Plateau des UNESCO-Weltkulturerbes.