Evora

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    Evora

    Mit seinem historischen Zentrum wurde die portugiesische Stadt Evora inmitten der Region Alentejo zum Weltkulturerbe erklärt. Bemerkenswert ist der Ort zudem aufgrund seiner bedeutsamen jüdischen Gemeinde und wegen der alten römischen Gebäude.

    Sehenswürdigkeiten in Evora entdecken: Die Überbleibsel der Römer

    • Aus der Antike ist in Evora der Dianen-Tempel erhalten geblieben. Mit seinen markanten Säulen gehört er zu den wenigen Kulturgütern aus der Römerzeit, die Portugal sein Eigen nennen darf, und ist insofern von besonderem Wert.
    • Die Römer erbauten außerdem das große Aquädukt der Stadt, das Agua de Prata. Es zählt zu den größten seiner Art in Portugal und erstreckt sich von den Silberwasser-Quellen bei Graca do Divor über 18 Kilometer hinweg ins Zentrum.

    Nach den Römern: Wahrzeichen der Neuzeit

    • Im 15. Jahrhundert regierten von Evora aus die Herzöge von Vila Vicosa. Ihr Palast ist bis heute erhalten geblieben und wurde auch Jahrhunderte nach dem Zerfall des Herzogtums von den portugiesischen Königen als Sommerresidenz genutzt. Bemerkenswert sind die Einflüsse, die der Mudéjar-Stil bei dem Bauwerk hinterlassen hat.
    • Deutlich früher wurde die Burg von Estremoz errichtet. Sie stammt aus dem Mittelalter und wurde zur Verteidigung gegen die muslimischen Eindringlinge genutzt, die von Süden her angriffen. 1336 verstarb an diesem Ort die Heilige Königin Elisabeth von Portugal.
    • Ein weiterer Herzogspalast in Evora ist der Palà¡cio dos Duques de Cadaval. Im 14. Jahrhundert entstanden, war der fünfeckige Bau Teil der Stadtbefestigung und trägt ebenfalls starke Züge des damals beliebten und von den Mauren beeinflussten Mudéjar-Stils.
    • Die Knochenkapelle ist eines der außergewöhnlichsten Wahrzeichen Evoras. Die Wände wurden nach und nach mit menschlichen Knochen und Schädeln bedeckt, um die Vergänglichkeit des Lebens zu unterstreichen.
    • Dem 12. Jahrhundert entstammt die Kathedrale Sé. Der frühgotische Bau wirkt teilweise wie eine Festung. Im Inneren und am Eingang begeistern die gotischen Skulpturen der zwölf Apostel.
    • Das Kloster Kalvarienberg wurde im 16. Jahrhundert gegründet und lange Zeit vom Klarissenorden bewohnt. Auch hier wirkt die Fassade geradezu festungsartig, was mit der Lage Evoras an der Grenze zum Maurenreich zusammenhing.

    Interessante Freizeitbeschäftigungen im Alentejo

    • Die Alentejo-Region rund um Evora begeistert mit ihren malerischen Hochebenen, die sich am besten beim Wandern oder auf dem Rücken eines Pferdes erkunden lassen. Von Evora aus lassen sich dabei zahlreiche Megalithen entdecken, die teilweise bis auf das Jahr 6000 v. Chr. zurückdatiert werden. Empfehlenswert sind z. B. die Anlage Olival da Pega und Courela da Casa Nova Menhir.
    • Erholsame Spaziergänge kann man durch den Jardim Publico , den großen öffentlichen Park von Evora unternehmen. Hier gibt es auch eine stattliche Anzahl an Ausflugscafés und Tavernen.
    • Innerhalb kürzester Zeit erreicht man in Richtung Beja fahrend den Ort Monsaraz. Von hier aus genießt man den wohl herrlichsten Blick auf die Talsperre Algueva.