Beaune

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    Beaune

    Die mittelalterliche Stadt Beaune, einstige Hauptstadt des Burgund, beherbergt zahlreiche Schätze romanischer Baukunst und erzählt von mittelalterlicher Krankenpflege im berühmten Hospiz von Beaune.

    Architektonische Schätze gotischer und romanischer Baukunst in Beaune

    • Die mächtigen Wallanlagen, in deren Umarmung sich die kleine Stadt befindet, zeugen noch heute von der einstigen Macht des Herzogs von Burgund und der politischen Bedeutung, die Beaune einst hatte.
    • Romanische Bauwerke wie die Basilika von Notre Dame, erbaut nach dem Vorbild von Cluny, kleine Kapellen und Hotels verleihen der Stadt ein mittelalterliches Flair. So lädt beispielsweise das Hotel Central aus dem 16. Jahrhundert direkt vor dem Hotel-Dieu die Gäste zur Übernachtung in historischen Gemäuern ein, selbstverständlich inklusive regionaler Küche.
    • Das sicher bekannteste Gebäude der Stadt ist das Hotel-Dieu, das ehemalige Hospiz von Beaune. Gegründet 1443, diente es bis ins 20. Jahrhundert als Krankenhaus. Heute erzählt das Museum von mittelalterlicher Krankenpflege. Im Inneren des gotischen Meisterwerkes, das auch flandrische Einflüsse aufweist, sind insbesondere der Armensaal mit der reich bemalten Decke und die gotische Kapelle sehenswert. Die ganze Schönheit des Gebäudes erschließt sich dem Betrachter im Innenhof, von wo aus der Blick über Galerien, Erker und vor allem die berühmten glasierten Ziegelschweifen kann.

    Ausflüge in die Umgebung von Beaune

    • Für Weinliebhaber unumgänglich ist das berühmte Weinanbaugebiet La Côte. Klein aber fein erstreckt es sich über 65 Kilometer zwischen Santenay und Dijon. Dabei besteht auch die Möglichkeit, sich im Schloss eines Winzers einzuquartieren und die Atmosphäre mittelalterlichen Luxus zu atmen. Mit etwas Glück wird der Gast mit regionalen Köstlichkeiten bewirtet.
    • Direkt hinter der Stadt liegt der Montagne de Beaune, welcher einen wunderschönen Blick über die umliegenden Weinberge und die Stadt mit ihren schönen Ziegeldächern erlaubt.
    • Unweit von Beaune entfernt liegt das Schloss Chateau la Rochepot auf einer Felsnase. Niedergebrannt in der Französischen Revolution wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts wieder aufgebaut und kann mit einer Führung besichtigt werden.
    • Weniger bekannt, aber deshalb nicht weniger eindrucksvoll ist die Ruine der Abtei Sainte Marguerite im Norden von Beaune. Die gotischen Mauern inmitten der felsigen Landschaft lassen den Besucher einen Eindruck des damaligen Lebens gewinnen. Erreichbar ist die Abtei über einen ausgeschilderten Wanderweg.

    Beaune: Hauptstadt des Weins der Bourgogne

    • Eher unsichtbar, dafür umso schmackhafter, birgt die Stadt einen unterirdischen Schatz. Die Weinkeller von Beaune sind weltbekannt, Weinproben oder der Besuch des Weinmuseums geben einen Eindruck vom berühmten Burgunder Wein. Das Weinmuseum befindet sich in der ehemaligen Residenz der Herzöge von Burgund, einem beeindruckenden Bauwerk der Fachwerkkunst. Neben antiken Werkzeugen zur Weinherstellung ist hier auch eine Wandteppichsammlung über den Wein zu sehen.
    • Aber Beaune steht nicht nur für den Burgunder, Spezialitäten wie Cassis (schwarze Johannisbeere), Senf oder der Sekt namens Crémant de Bourgogne runden den kulinarischen Spaziergang durch die Stadt ab.