Guangzhou

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    Guangzhou

    Guangzhou, die Hauptstadt der Provinz Guangdong, wird auch als „Stadt der Ziegen“ bezeichnet und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Vor allem die buddhistischen Tempel dieser Stadt sind einen Besuch wert .

    Imposante Tempelanlagen und Museen in Guangzhou

    • Bei einer Besichtigungstour in Guangzhou sollte man auf jeden Fall einen Besuch des Ahnentempels der Familie Chen einplanen. Diese Tempelanlage besitzt eine ungewöhnliche Gründungsgeschichte: Alle chinesischen Staatsbürger mit dem Familiennamen Chen wurden zu Spenden aufgerufen. Mit diesem Kapital errichtete man diese Tempelanlage, die vor allem aufgrund ihrer aufwendigen Gestaltung mit üppigem Skulpturenschmuck und dekorativen Ornamenten begeistert. Wer sich für klassische chinesische Architektur interessiert, wird von diesem Bauwerk sicher beeindruckt sein.
    • In unmittelbarer Nähe zu diesem Gebäude befindet ich der Liurong-Tempel, der auch als Tempel der sechs Banyan-Bäume bezeichnet wird. Neben einem Stelenwald sowie der Guanyin- und Liuzu-Halle, beeindruckt hier vor allem die achteckige und neunstöckige Pagode. Mit einer Höhe von 57 Metern ist es der höchste Altbau der Stadt und das Zentrum der buddhistischen Religion in Guangzhou.
    • Außerdem besitzt die Stadt über 30 öffentliche Museen wie beispielsweise das Museum des Mausoleums des Königs von Nanyue, das gleichzeitig als offizielles Denkmal der Volksrepublik China gilt.

    Ausflug zum Berg der weißen Wolken

    • Nur sieben Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt das Parkgelände des Baiyun-Berges, der auch als Berg der weißen Wolken bezeichnet wird. Hier kann man bei einem Urlaub in Guangzhou dem Trubel und der Hektik der Großstadt entfliehen und in einer wunderschönen Landschaft entspannen.
    • Auf den dicht aufgeforsteten Hängen des Berges standen einst zahlreiche Klöster. Heute ist der Berg der weißen Wolken vor allem als Naherholungsgebiet beliebt und bietet einen Panaromablick auf Guangzhou und die Deltaregion. Falls genügend Zeit zur Verfügung steht, besteht auch die Möglichkeit für eine Wanderung. Ansonsten kann man als bequemere Variante die Seilbahn wählen.

    Insel Shamian – Eleganz und Erinnerungen an die Kolonialzeit

    • Obwohl der Weg von Liuersan Luüber eine Brücke, die über einen schlammigen Kanal führt, relativ kurz ist, befindet man sich hier in einer vollkommen anderen Welt. Die Atmosphäre und das Umfeld der Insel Shamian unterscheiden sich wesentlich vom benachbarten Stadtviertel. Man gelangt vom hektischen Großstadtleben in das elegante Viertel der Stadt. Als Trophäe für den Opiumkrieg wurde diese 500 Meter breite und 1 Kilometer lange Sandbank von den Mächten Europas gepachtet. Die östliche Hälfte stand unter der Herrschaft Frankreichs, während der Rest von England übernommen wurde.
    • Während dieser Zeit legten die Kolonialherren private Gärten an und pflanzten imposante Bäume. Außerdem wurden viktorianische Villen, Kirchen, Botschaften, Tennisplätze und Banken errichtet.
    • Bis heute sind noch fast alle Bauwerke und Parkanlagen erhalten, sodass man in diesem Viertel während einer Städtereise in Guangzhou eine ausgedehnte Sightseeingtour unternehmen kann.