Algier (Argel)

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    Algier (Argel)

    Algier gehört zu den pulsierenden Metropolen im nordafrikanischen Maghreb und ist gleichzeitig die Hauptstadt des flächenmäßig größten Landes auf dem Kontinent ? Algerien. Die Altstadt bzw. Kasbah gehört angesichts ihrer spätmittelalterlichen Gebäude Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

    Historische Bauwerke in Algier: Nordafrikanische Kultur kennenlernen

    • Bei einem Rundgang durch die engen Gassen der Kasbah kann man einen Eindruck von den nordafrikanischen Bautechniken des Mittelalters und der frühen Neuzeit gewinnen. Eng reihen sich hier die Wohnhäuser aneinander und beherbergen vielerorts regionaltypische Restaurants mit echter Maghreb-Küche.
    • Mittelpunkt der UNESCO-geschützten Altstadt ist die maurische Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert. Sie umschließt einen großen Teil des Zentrums und bietet auch zahlreichen Moscheen Schutz.
    • Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Algiers ist die Große Moschee Djama?a al Kebir. Sie wurde im ausgehenden 11. Jahrhundert errichtet und fasziniert mit den langen Arkadengängen, die Sie einrahmen. Darüber hinaus kann man in der Kasbah die Ketchaoua-Moschee besuchen, die architektonisch die maurischen Traditionen und die byzantinische Baukunst vereint. Erschaffen wurde Sie im 17. Jahrhundert unter osmanischer Herrschaft.
    • Wer sich für die islamische Kultur und Religion interessiert, sollte in Algier das Mausoleum des Sufi-Heiligen Sidi Abdarahman besuchen. Die Anlage gilt als wichtiger Pilgerort und wurde entsprechend aufwendig geschmückt.

    Wahrzeichen aus der Antike und der französischen Kolonialzeit

    • Nur 50 Kilometer westlich von Algier gelegen, verlockt die alte römische Stadt Tipasa zu einem Besuch. Ursprünglich von den Phöniziern gegründet, sind hier vor allem die Gebäude aus der Zeit des Römischen Reiches erhalten geblieben. Zu sehen gibt es u. a. den monumentalen Grabhügel, das Theater, zwei Friedhöfe, die Bäder und drei Kirchen, die aus der römisch-christlichen Epoche stammen.
    • Deutliche Spuren haben in Algerien die französischen Kolonialherren hinterlassen: Im Zentrum Algiers kann man so das ornamentenreiche Hauptpostamt mit seiner klassizistischen Fassade bewundern. Bei der Gestaltung sind außerdem viele maurische Stilelemente eingeflossen. Aus dem 19. Jahrhundert stammt zudem die über 2.000 Meter lange Terrasse, die als Boulevard Che Guevara hoch über dem Hafen thront.
    • Am Boulevard Che Guevara versammeln sich viele der modernen Kultureinrichtungen und Wahrzeichen, so der historische Winterpalast der Gouverneure, die Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika und das Nationaltheater. Der Befreiung von den Kolonialherren gedenkt das Monument der Märtyrer mit seinen 90 Meter hohen palmenartigen Betonskulpturen.

    Strandurlaub und Freizeitgestaltung

    • Am Rande von Algier verlocken Badeorte wie Sidi Fredj zu einem Strandurlaub. Hier kann man sich an weißen Stränden entspannen und sich windabhängigen Sportarten wie dem Kiten oder Surfen widmen. Ähnlich empfehlenswert sind die Resorts Palm Beach, Douaouda, Zeralda und Club des Pins.
    • Für Familien dürfte ein Besuch im großen Aquapark Algiers interessant sein. Er liegt östlich des Zentrums und verfügt neben aufwendig gestalteten Badelandschaften auch über eine Go-Kart-Bahn.
    • Der Botanische Garten El-Hamma begeistert mit einer großen Artenvielfalt und schließt an einen Zoo sowie einen Vergnügungspark an.