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    Kambodscha

    • Sprache: Khmer
    • Einwohnerzahl: ca. 14.5 Millionen
    • Flugzeit: ca. 12 h
    • Zeitzone: MEZ + 6 h
    • Währung: Kambodschanischer Riel

    Kambodscha bietet Tempelanlagen und historische Stätte mit Abbildern Buddhas für eine Entdeckungsreise.

    Reisetipps

    Der mächtige Mekong, dichte Mangrovenwälder und endlose, weiße Strände - Kambodscha ist ein Paradies für Naturliebhaber. Der kleine, südostasiatische Staat strotzt aber auch vor kultureller Attraktivität.

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    Kambodscha

    Beschauliche Küstenorte, kilometerlange, weiße Strände und eine historische Tempelstadt: Für Reisende gilt es die vielfältige Natur Kambodschas zu entdecken, aber auch auf kulturellen Pfaden zu wandeln. So lockt das Land mit tiefen Mangrovenwäldern, charmanter Kolonialarchitektur und liebenswürdigen Einwohnern.

    Kambodscha - auf historischen Spuren wandeln

    Über hundert verschiedene archäologische Denkmäler und Skulpturen ziehen sich durch die beeindruckende antike Tempelstadt Angkor Wat. Zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert wurden diese zur Ehrung der Khmer-Könige errichtet und heute ist die Stadt die berühmteste Sehenswürdigkeit des Landes. Wer sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg zur historischen Anlage macht, wird mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang zwischen den Tempeln belohnt. Reisende erwartet ein einmaliges Schauspiel aus Natur und Stein, denn die Ruinen sind teilweise wild mit Pflanzen umwuchert. Nur wenige Kilometer von der Stadt Siem Reap entfernt, ragen weitere Türme der Tempel Bayon und Ta Prohm den Himmel empor. Verziert sind sie mit in Stein gemeißelten hinduistischen Götterbildern.

    Die idyllische Flussfahrt von Siem Reap nach Battambang führt die Reisenden in die zweitgrößte Stadt des Landes. Diese wird aufgrund ihrer riesigen, landwirtschaftlich genutzten Felder auch als „Reisschale Kambodschas“ bezeichnet. Sie hat sich besonders durch die gut erhaltene, kolonialzeitliche Architektur einen Namen gemacht. Mit dem Fahrrad lässt sich die Umgebung gut erkunden, man gewinnt hier einen authentischen Einblick in das Landleben der Einwohner. Im Gegensatz zum quirligen Phnom Penh geht es hier entspannt und gemächlich zu.

    Die Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh, wird häufig auch als die „Perle Südostasiens“ bezeichnet. Die Stadt liegt verträumt an den Mündungen des Flusses Mekong und des Sees Tonle Sap. Breite, prächtige Straßen und die teils verwitterte Kolonialarchitektur lassen gut auf die glorreiche Vergangenheit schließen. Belebte Gassen, bunte Märkte und viele Cafés prägen das heitere Bild. Weitere Kunstwerke der Khmer können Besucher im Nationalmuseum und im Königspalast entdecken.

    Kambodschas Natur und Tradition

    Auch Sonnenanbeter kommen in Kambodscha auf ihre Kosten. Die gemütliche Hafenstadt Sihanoukville an der Südküste lockt mit kilometerlangen, einsamen Stränden und unberührten, tropischen Atollen. Das kristallklare Wasser der kleinen, vorgelagerten Inseln ist besonders für Taucher und Schnorchler ein Paradies. Kleine Wassertaxis schippern über den Golf von Siam und bringen die Besucher zu den Tauschschulen.

    Unberührte Natur findet man auch im Landesinneren. Die weitläufige Provinz Kompong Chhnang liegt am Fuße des Mekongs. Die gleichnamige Stadt ist für ihre alte Töpfereikunst bekannt. In einigen Dörfern kann man sich die typische Brennkunst näher anschauen und teilweise auch selbst Dinge herstellen. In vielen Gegenden wird seit 7000 Jahren unverändert Feldbrand betrieben. Auch hier ist ein Blick hinter die Kulissen sehr lohnenswert. Die Einwohner sind für ihre Freundlichkeit bekannt, wenn also eine Einladung ausgesprochen wird, sollte man diese auch gerne annehmen.