Die Hauptstadt Santo Domingo steht ganz im Gegensatz zur ländlichen Idylle des Landes. Autos und Mopeds füllen die Straßen der Millionenmetropole, dazwischen tummeln sich Menschenmassen. Zahlreiche Stände und Kioske von Händlern säumen die Promenaden. Es wird gehandelt, gefeilscht, gekauft.
Historischer Stadtkern
Etwas abseits des Lärms liegt der historische Stadtkern, die Altstadt. Er gehört zum Unesco Weltkulturerbe. Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt führt zu traumhaften, idyllischen Plätzen und Parks – hier entkommt man ein wenig dem kosmopolitischen Getöse. Ein besonders empfehlenswerter Park ist der Parque Colón – grüne Wiesen und exotische Pflanzen säumen einen rot gepflasterten Platz. Das Herzstück der Altstadt ist die Calle Las Damas – mit ihren zahlreichen, historischen Gebäuden und Denkmäler entführt die Straße ihre Besucher in eine Zeit, in der Santo Domingo noch die Hauptstadt der Neuen Welt war.
Zeitreise in die Welt des Kolumbus
Im Mausoleum von Santo Domingo sollen sich die sterblichen Überreste des großen Entdeckers befinden. Die wohl wichtigste Sehenswürdigkeit der kolonialen Stadt ist die gotische Kathedrale Santa Maria la Menor. Auf dem Platz davor steht Kolumbus selbst – majestätisch und aus Stein gemeißelt. Auch die prachtvolle „Burg des Kolumbus“, der Alcazar de Colón, ist einen Besuch wert – die beeindruckende Fassade und die kostbare Ausstattung entführen die Besucher in eine Zeitreise in die Welt der frühen Kolonie.
Kulturbegeisterte, Spaziergänger und Liebespaare fühlen sich in den engen, verwinkelten Wegen der Klosterruine San Francisco wie im Paradies. Die Ruinenlandschaft galt früher als erstes und größtes Kloster der Neuen Welt und liegt etwas abseits vom Touristentrubel.
Die grüne Versuchung
Eine kleine Eisenbahn verbindet den unbeschreiblichen Artenreichtum an Pflanzen in den verschiedenen Anlagen im etwas abseits gelegenen botanischen Garten, dem Jardín Botánico. Hier gibt es neben dem beeindruckenden, japanischen Garten eine unbeschreibliche Vielfalt an Palmenarten zu bewundern – nicht zu Unrecht gilt er als einer der schönsten Gärten der Karibik.
Feilschen wie die Großen
Karibisches Markttreiben hautnah erleben – das wird am Mercado Modelo am Rande der Altstadt möglich. Gemälde, Schmuck, Keramik – all das bieten die sympathischen Händler der bunten Verkaufsstände an. In der tropischen Basaratmosphäre feilscht und handelt man um die besten Souvenirs – von einer Flasche Rum bis zu aromatischen Kräutern gibt es alles, was das Touristenherz begehrt.
Party in der Tropfsteinhöhle
Wenn die Sonne langsam untergeht, startet in der Stadt in das lebendige Nachtleben. Santo Domingo bietet eine Vielzahl an außergewöhnlichen Möglichkeiten, die exotische Nacht zum Tag zu machen. Am spektakulärsten ist die Partynacht bestimmt in der Disko Guácara Taína auf drei verschiedenen Floors wird in der extravaganten Atmosphäre einer Tropfsteinhöhle getanzt und gefeiert. Etwas exquisiter geht’s im Edelclub Jubilee zu – hier trifft sich Reich und Schön zum Champagner-Schlürfen. Wer einen typisch karibischen Abend verbringen will, schwingt in der Künstlerbar Mesón de Bari das Tanzbein. Zu Live Musik tanzt das Partyvolk feurigen Merengue – und feiert bis in die frühen Morgenstunden.